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„Ich habe wirklich alles versucht."

Diesen Satz höre ich in fast jedem Erstgespräch. Und meistens stimmt er.

Atemübungen. Positive Gedanken. Ablenkung mit Filmen und Musik. Manchmal auch ein Glas Wein vor dem Abflug. Manchmal zwei.

Die meisten Menschen, die zu mir kommen, haben nicht zu wenig versucht. Sie haben das Falsche versucht. Nicht weil sie dumm sind – sondern weil die meisten Ratschläge zum Thema Flugangst am falschen Punkt ansetzen.

In diesem Artikel zeige ich, welche drei Fehler ich am häufigsten sehe – und was stattdessen wirklich funktioniert.

Flugangst überwinden – die 3 häufigsten Fehler und was wirklich hilft

Fehler 1: Atemtechniken als Lösung

Atemtechniken sind überall. In jedem Ratgeber. In jedem Flugangst-Seminar. Und sie sind nicht falsch – sie können in einem akuten Moment helfen, den Körper kurzfristig zu beruhigen.

Aber sie lösen das Problem nicht.

Der Grund: Atemtechniken arbeiten auf der Symptomebene. Sie regulieren den Körper, während die Angst gerade zuschlägt. Was sie nicht tun: Sie verändern nicht, was in Ihrem Nervensystem gespeichert ist.

Stellen Sie sich vor, Ihr Nervensystem hat irgendwann gelernt: Fliegen ist gefährlich. Diese Überzeugung sitzt nicht im Verstand. Sie sitzt im limbischen System – dem emotionalen Gedächtnis. Und das limbische System reagiert nicht auf Atemübungen.

Sie können noch so tief atmen. Wenn das Flugzeug anfängt zu rollen und Ihr Nervensystem Alarm schlägt – dann schlägt es Alarm.

Was das bedeutet: Atemtechniken sind ein Werkzeug für den Notfall. Aber sie sind keine Lösung. Wer Flugangst wirklich überwinden will, muss dort ansetzen, wo sie entstanden ist.

Fehler 2: Ablenkung und positives Denken

Filme schauen. Musik hören. Sich sagen: „Es wird schon gut gehen." Den Gedanken an den Flug so lange verdrängen, bis er unvermeidlich ist.

Ablenkung ist menschlich. Und verständlich. Aber sie hat einen entscheidenden Nachteil: Sie löst die Angst nicht – sie verschiebt sie.

Wer sich drei Wochen lang ablenkt und dann am Gate ankommt, hat die Angst nicht verarbeitet. Er hat sie aufgestaut.

Dasselbe gilt für positives Denken. „Fliegen ist sicher. Statistisch passiert nichts." Das stimmt. Aber Ihr limbisches System interessiert sich nicht für Statistiken. Es interessiert sich für Überlebenssignale. Und wenn dort irgendwann ein Signal gesetzt wurde: Das hier ist gefährlich – dann hilft kein noch so positiver Gedanke dagegen.

Was das bedeutet: Ablenkung und positives Denken können das Grübeln kurzfristig unterbrechen. Aber sie verändern nichts an der emotionalen Reaktion selbst.

Fehler 3: Den Ursprung ignorieren

Das ist der häufigste und folgenreichste Fehler.

Die meisten Menschen – und leider auch viele Ratgeber – gehen davon aus, dass Flugangst durch das Fliegen selbst entsteht. Durch Turbulenzen. Durch Höhe. Durch Kontrollverlust.

Aber in meiner Arbeit mit über 1.200 Klientinnen und Klienten habe ich gelernt: Der Ursprung liegt fast nie im Flugzeug.

Er liegt in einem früheren Erlebnis. Einem Moment der Hilflosigkeit, des Fallens, der Enge. Einem Erlebnis, das sich so tief ins emotionale Gedächtnis eingegraben hat, dass das Nervensystem heute noch darauf reagiert – auch wenn der Verstand längst weiß, dass keine Gefahr besteht.

Wer diesen Ursprung nicht findet und bearbeitet, behandelt immer nur die Symptome. Nicht die Ursache.

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Ein Beispiel: Sonja und der Badeunfall mit drei Jahren

Sonja hatte eine wachsende Flugangst – stärker werdendes Unwohlsein über die Jahre, das sie beim Fliegen immer mehr belastete.

Sie hatte Atemtechniken versucht. Ablenkung. Rationale Argumente.

Im Coaching fanden wir den Ursprung: Im dritten Lebensjahr war sie in einem Urlaub von einer Luftmatratze ins Meer gefallen. Ihr Bruder hatte sie gerettet. Das Gefühl des Fallens – und die absolute Hilflosigkeit in diesem Moment – hatten sich tief ins emotionale Gedächtnis eingegraben.

Genau dieses Gefühl kehrt bei Luftlöchern im Flugzeug wieder. Nicht weil das Flugzeug gefährlich ist. Sondern weil das Nervensystem eine alte Verknüpfung aktiviert.

Nach einem Beratungsgespräch und zwei Sitzungen flog Sonja auf eine 13-stündige Reise – vier Flüge insgesamt. Die Hinflüge: entspannt, sie konnte schlafen. Die Rückflüge: Turbulenzen wurden angekündigt – und Sonja blieb ruhig.

„Ohne Coaching wäre ich wieder 1000 Tode gestorben", schrieb sie danach. „Ich habe mich regelrecht über das Fliegen gefreut – hätte ich nie gedacht."

Das ist kein Wunder. Das ist das Ergebnis davon, am richtigen Punkt anzusetzen.

Was wirklich hilft: Am Ursprung ansetzen

Flugangst überwinden bedeutet nicht, besser mit der Angst umzugehen. Es bedeutet, die emotionale Reaktion zu verändern, die die Angst auslöst.

Das passiert nicht durch Atemübungen. Nicht durch Ablenkung. Nicht durch rationale Argumente.

Es passiert, wenn man den Ursprung findet – das Erlebnis, das das Nervensystem damals geprägt hat – und die emotionale Ladung, die dort gespeichert ist, auflöst.

Genau das ist der Ansatz, mit dem ich arbeite. emTrace® und wingwave® setzen direkt am emotionalen Gedächtnis an. Nicht am Symptom. Sondern an der Quelle.

Das Ergebnis: Die Reaktion verändert sich. Nicht weil man es sich einredet. Sondern weil der Auslöser nicht mehr da ist.

Was Sie jetzt tun können

Wenn Sie sich in einem der drei Fehler wiedererkennen – das ist kein Versagen. Es sind die Fehler, die fast alle machen. Weil die meisten Ratschläge dort ansetzen, wo die Angst sichtbar wird. Nicht dort, wo sie entsteht.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Flugangst wirklich herkommt – und was möglich wäre, wenn man dort ansetzt: Das ist genau das, was wir in einem kostenlosen Erstgespräch herausfinden können.



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Coaching ist individuelle Veränderungsbegleitung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei diagnostizierten psychischen Erkrankungen, krankhaften Angststörungen oder Burnout wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder approbierten Psychotherapeuten. Ergebnisse können individuell variieren.

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