Wer unter Flugangst leidet, steht früher oder später vor drei Optionen:
Medikamente nehmen, eine Therapie beginnen – oder Coaching ausprobieren.
Alle drei Wege werden empfohlen. Alle drei haben ihre Berechtigung. Und alle drei setzen an unterschiedlichen Punkten an.
In diesem Artikel erkläre ich ehrlich, was jeder dieser Wege leistet – und wann welcher der sinnvollere ist. Nicht um zu verkaufen, sondern um Orientierung zu geben.

Option 1: Medikamente bei Flugangst
Viele Menschen greifen zu Medikamenten – entweder auf eigene Initiative oder nach Rücksprache mit dem Arzt.
Verschreibungspflichtig:Tavor (Lorazepam) ist ein Benzodiazepin das kurzfristig Angstzustände dämpft. Es wirkt schnell und zuverlässig – aber es macht abhängig bei regelmäßiger Einnahme und löst die Ursache nicht.
Frei erhältlich:Globuli, Rescue-Tropfen, pflanzliche Beruhigungsmittel wie Neurexan – sie setzen auf natürliche oder homöopathische Wirkstoffe. Die wissenschaftliche Evidenz ist begrenzt, aber für manche Menschen hilfreich.
Was Medikamente leisten:
- Dämpfen die körperliche Angstreaktion kurzfristig
- Können in akuten Situationen den Unterschied machen
Was Medikamente nicht leisten:
- Sie lösen die emotionale Ursache der Flugangst nicht
- Nach dem Flug ist alles wie vorher
- Bei regelmäßiger Einnahme besteht Gewöhnungs- und Abhängigkeitsgefahr
Wichtig: Medikamente gegen Flugangst – besonders verschreibungspflichtige – gehören immer in ärztliche Hände. Dosierung, Wechselwirkungen und Risiken müssen individuell mit einem Arzt oder einer Ärztin besprochen werden. Ich als Coach gebe hier keine medizinischen Empfehlungen.
Was hinter Flugangst wirklich steckt – und warum Medikamente die Ursache nicht erreichen – lesen Sie →→ hier.
Option 2: Psychotherapie bei Flugangst
Die bekannteste therapeutische Methode bei Flugangst ist die kognitive Verhaltenstherapie – oft kombiniert mit Expositionstherapie: Man nähert sich der Angst schrittweise, lernt sie auszuhalten und neu zu bewerten.
Das ist ein seriöser, wissenschaftlich gut belegter Ansatz.
Wann Psychotherapie sinnvoller ist:
- Wenn hinter der Flugangst eine allgemeine Angststörung steckt
- Wenn mehrere Lebensbereiche betroffen sind – nicht nur das Fliegen
- Wenn starke psychische Belastung oder Trauma vorliegt
- Wenn ein Arzt oder Psychiater bereits involviert ist
- Wenn die Flugangst Teil eines größeren klinischen Bildes ist
Psychotherapie ist tiefer, umfassender – und dauert länger. Das ist kein Nachteil, sondern dem Schweregrad angemessen.
Hypnose bei Flugangst – ebenfalls eine Option, die manche Menschen ansprechen. Sie arbeitet mit dem Unterbewusstsein und kann bei manchen Menschen gute Ergebnisse zeigen. Die Wirksamkeit ist individuell sehr unterschiedlich.
Option 3: Coaching bei Flugangst
Coaching ist keine Therapie – und ersetzt sie nicht. Das ist wichtig zu verstehen.
Was Coaching wie emTrace®, wingwave® und MeSource® tut: Es arbeitet direkt am emotionalen Gedächtnis. Es sucht den ursprünglichen Auslöser der Flugangst – das frühere Erlebnis, das das Nervensystem geprägt hat – und löst die emotionale Ladung dort auf.
Wie diese drei Methoden konkret funktionieren – lesen Sie →→ hier.
Wann Coaching sinnvoller ist:
- Wenn die Flugangst spezifisch und situativ ist – also hauptsächlich beim Fliegen auftritt
- Wenn Sie im Alltag gut funktionieren und kein klinisches Krankheitsbild vorliegt
- Wenn Sie eine schnelle, gezielte Veränderung möchten
- Wenn andere Methoden – Atemtechniken, Medikamente, Ratschläge – nicht dauerhaft geholfen haben
- Wenn Sie verstehen wollen, wo die Angst wirklich herkommt
Die 3 häufigsten Fehler beim Überwinden von Flugangst – und was wirklich wirkt – lesen Sie →→ hier.
Was Coaching nicht ist:Coaching ist kein Ersatz für Psychotherapie oder ärztliche Behandlung. Bei ernsthafter psychischer Belastung oder klinischen Angststörungen gehört ein Therapeut oder Arzt dazu.

Klare Orientierung: Wann was
Medikamente:
→ Kurzfristige Symptomlinderung
→ Immer mit Arzt absprechen
→ Keine dauerhafte Lösung
Psychotherapie:
→ Allgemeine Angststörung
→ Mehrere Lebensbereiche betroffen
→ Klinisches Bild, Trauma
Coaching:
→ Spezifische Flugangst
→ Alltag funktioniert gut
→ Schnelle gezielte Veränderung gewünschtEin Beispiel: N-J
N-J hatte jahrelang Flugangst. Beruhigungsmittel vom Arzt halfen nicht ausreichend. Eine Therapie hatte er nicht begonnen.
Er kam zu mir – drei Sitzungen. Zur Hochzeitsreise nach Mexiko schrieb er am Abflugtag: „Ich habe mich riesig gefreut." Am Flughafen frühstückte er entspannt – etwas das vorher undenkbar gewesen wäre.
„Es war ganz normal für mich, als wenn ich gleich in einen Bus einsteigen würde."
Das ist kein Versprechen für jeden. Aber es zeigt: Wenn der Ansatz zum Problem passt, kann Veränderung schnell gehen.
Was das für Sie bedeutet
Es gibt keinen universell richtigen Weg. Es gibt den Weg, der zu Ihrer Situation passt.
Wenn Sie unsicher sind ob Coaching das Richtige für Sie ist – genau das klären wir in einem kostenlosen Erstgespräch. Ohne Druck, ohne Versprechen.
Worauf Sie bei der Wahl eines Flugangst-Coaches achten sollten – lesen Sie →→ hier.
Weitere Artikel rund um Flugangst finden Sie in meinem →→ Flugangst-Blog.
Kostenloses Erstgespräch (online oder in Nettetal-Kaldenkirchen): https://lifehacking.me/coaching/flugangst
Kostenloser Guide „Flugangst Ade“ — mit Notfallplan für Turbulenzen und weiteren Sofort-Techniken: https://lifehacking.me/coaching/flugangst/flugangst-ade
Coaching ist individuelle Veränderungsbegleitung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei diagnostizierten psychischen Erkrankungen, krankhaften Angststörungen oder Burnout wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder approbierten Psychotherapeuten. Ergebnisse können individuell variieren.


