Eine der häufigsten Fragen, die ich vor einem Erstgespräch bekomme:
„Online — funktioniert das bei so einem Thema wirklich?"
Verständliche Frage. Flugangst ist etwas sehr Körperliches, sehr Persönliches. Man könnte denken, das braucht Nähe, einen Raum, eine echte Begegnung. Und deshalb lohnt es sich, ehrlich darüber zu sprechen: was online tatsächlich funktioniert, was nicht, und warum die meisten meiner Klientinnen und Klienten nach dem ersten Online-Termin sagen, dass sie überrascht waren.

Was viele Menschen über Online-Coaching denken
Das gängige Bild sieht so aus: Online ist die Notlösung. Pragmatisch. Für wenn es nicht anders geht. Aber für echte, tiefergehende Arbeit — da sitzt man sich doch besser gegenüber.
Ich verstehe diese Erwartung. Ich hatte sie selbst, bevor ich begann, Coaching konsequent auch online anzubieten.
Die Realität hat mich überrascht.
Was emTrace® im Online-Setting braucht — und was nicht
emTrace® arbeitet mit emotionalen Mustern im Nervensystem. Das Entscheidende dabei ist nicht der physische Raum, sondern die emotionale Präsenz — die Fähigkeit, in Kontakt mit dem eigenen Erleben zu gehen, während wir gemeinsam arbeiten.
Und das funktioniert über den Bildschirm genauso wie im Zimmer.
Was emTrace® nicht braucht:
- Körperkontakt
- Gemeinsamen physischen Raum
- Spezielle technische Ausrüstung (ein normaler Video-Call reicht)
Was emTrace® braucht:
- Eine ruhige Umgebung auf Ihrer Seite, in der Sie ungestört sind
- Stabile Internetverbindung
- Die Bereitschaft, sich auf den Prozess einzulassen
Das ist der ganze Unterschied zwischen einer Präsenz- und einer Online-Sitzung. Nicht mehr.
Was Klientinnen und Klienten berichten
Klaus arbeitet als Unternehmensberater und fliegt mehrmals pro Monat — geschäftlich nach Brüssel, London, Wien. Als sein Flugstress anfing, Buchungen hinauszuzögern, suchte er nach Unterstützung. Einen Nachmittag in meiner Praxis in Nettetal zu planen, passte nicht in seinen Kalender.
Wir arbeiteten ausschließlich per Video-Call — fünf Sitzungen über mehrere Wochen. Sein Feedback danach:
„Ich habe ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass das online funktioniert. Es hat. Der Flug nach Madrid letzte Woche war der erste seit Jahren, bei dem ich einfach saß und aus dem Fenster geschaut habe."
— Klaus, Klient
Solche Rückmeldungen sind keine Garantie — aber sie zeigen, was möglich ist.
Fünf häufige Bedenken — und was dahintersteckt
1. „Ich kann mich per Video nicht so gut öffnen."
Das ist ein echtes Thema, keine Kleinigkeit. Manche Menschen brauchen etwas mehr Zeit, um im Online-Setting anzukommen. Was ich in der Praxis beobachte: Sobald die Arbeit beginnt und der Fokus auf dem eigenen Erleben liegt — nicht auf dem Bildschirm oder der Technologie —, verschwindet dieser Unterschied meist sehr schnell.
Falls Sie sich unsicher sind, kann ein kurzes Kennenlerngespräch zeigen, wie es sich anfühlt, bevor Sie sich festlegen.
2. „Und wenn die Technik nicht funktioniert?"
Kommt vor. Selten, aber es kommt vor. In diesem Fall verschieben wir einfach. Nichts, was eine Sitzung grundlegend beeinträchtigt hätte, ist mir bisher passiert.
3. „Ich brauche eine Gesprächsatmosphäre, keine Zoom-Konferenz."
Vollkommen verständlich. Deshalb ist das Setting bei mir kein Konferenz-Call. Kein professionelles Büroambiente im Hintergrund, kein Headset. Ein ruhiges, natürliches Gespräch — mit dem einzigen Unterschied, dass wir uns über einen Bildschirm anschauen.
4. „Ich wohne eigentlich nicht weit weg — soll ich lieber vorbeikommen?"
Wenn Sie aus dem Kreis Viersen, aus Krefeld oder Mönchengladbach kommen und eine Präsenz-Sitzung vorziehen: sehr gerne. Meine Praxis in Nettetal-Kaldenkirchen ist gut erreichbar. Aber: Sie müssen nicht. Der Weg entscheidet nichts über das Ergebnis.
5. „Bei diesem Thema ist online doch eher ungewöhnlich."
Flugangst hat eine interessante Besonderheit: Sie findet im Kopf und im Körper statt — nicht am Ort des Coachings. Ein Klient aus München, der Angst vor dem Einsteigen ins Flugzeug hat, arbeitet an dieser Angst genauso gut von zu Hause aus wie in einem Coaching-Raum.
Wann Präsenz trotzdem sinnvoller sein kann
Fairness gebietet es, auch das zu sagen: Es gibt Menschen, für die der persönliche Kontakt einfach wichtiger ist — und das ist ein gültiger Grund, in Präsenz zu kommen. Manche Menschen arbeiten tiefer, wenn sie physisch anwesend sind. Das ist keine Frage von richtig oder falsch.
Wenn Sie sich unsicher sind, empfehle ich: Starten Sie mit dem kostenlosen Erstgespräch — online. Dann entscheiden Sie, wie Sie weitermachen möchten.
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Eine Sofort-Übung für zu Hause: Der Tauch-Reflex
Unabhängig vom Coaching — hier eine Technik, die physiologisch direkt das Nervensystem beruhigt:
So funktioniert es:
- Füllen Sie eine Schüssel mit kaltem Wasser (so kalt wie möglich, gerne mit Eiswürfeln)
- Atmen Sie tief ein
- Tauchen Sie Ihr Gesicht 15–30 Sekunden ins Wasser
- Kommen Sie hoch, atmen Sie ruhig
Das aktiviert den sogenannten Tauchreflex — eine evolutionäre Reaktion, die den Herzschlag senkt und den Parasympathikus anspringt. Klinisch wird diese Technik in der Dialektisch-Behavioralen Therapie eingesetzt (TIPP-Technik).
Sie ist kein Ersatz für Coaching — aber ein wirksames Werkzeug, wenn der Stress-Pegel kurzfristig zu hoch ist.
Wie Online-Coaching bei mir abläuft
Damit Sie wissen, was Sie erwartet:
Vor der Sitzung: Sie erhalten einen Video-Call-Link (in der Regel Zoom oder Google Meet). Kein Account nötig auf Ihrer Seite.
In der Sitzung: Wir arbeiten wie in einer Präsenz-Sitzung — Gespräch, emTrace®-Arbeit, Rückmeldung. Eine Einheit dauert 60–90 Minuten.
Nach der Sitzung: Ich empfehle, sich 15–30 Minuten Zeit zu nehmen — nicht direkt in den nächsten Termin zu gehen. Die Verarbeitung passiert oft in den Stunden danach.
In der Regel arbeiten wir in 3 bis 5 Sitzungen. Wie viele davon sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Prozess.
Für wen Online-Coaching besonders passt
- Menschen mit wenig Zeit oder langen Anfahrtswegen
- Menschen, die im eigenen vertrauten Umfeld besser loslassen können
- Berufstätige mit unregelmäßigen Arbeitszeiten
- Menschen außerhalb der Region Niederrhein/NRW
- Menschen, die Coaching zunächst niedrigschwellig ausprobieren möchten

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Nächster Schritt
Wenn Sie herausfinden möchten, ob Flugangst-Coaching online für Sie passt: Das kostenlose Erstgespräch findet selbstverständlich ebenfalls online statt — und ist der einfachste Weg, um zu erleben, wie sich das Setting anfühlt.
Kein Druck, keine Verpflichtung. Ein echtes Gespräch über Ihre Situation.
Zum Erstgespräch: https://lifehacking.me/coaching/flugangst
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Coaching ist individuelle Veränderungsbegleitung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei diagnostizierten psychischen Erkrankungen, krankhaften Angststörungen oder Burnout wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder approbierten Psychotherapeuten. Ergebnisse können individuell variieren.
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